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Wann sind schlechte Nachrichten wirklich gute Nachrichten Teil 3?

Drittens zeigen wir, dass die längerfristige Marktreaktion auf schlechte Nachrichten durch den besonderen Kontext unternehmensspezifischer negativer Offenlegungen beeinflusst wird, da die Beantragung von Gläubigerschutz aus nicht-strategischen Gründen vom Markt zunehmend als schlechte Nachricht wahrgenommen wird Zeit, während die Einreichung einer strategischen Insolvenz im Laufe der Zeit als positives Nachrichtenereignis anerkannt wird. Dies ist ein interessantes Ergebnis, da der Markt im Gegensatz zum Vorinsolvenzzeitraum und zum Anmeldetag in der Lage ist, trotz des gleichen geltenden Rechtsrahmens, wenn auch mit Verzögerung, zwischen den unterschiedlichen Beweggründen für den Eintritt in den Schutz nach Kapitel 11 zu unterscheiden. Es lässt sich auf dieser Grundlage nicht von den offensichtlichen Ähnlichkeiten zwischen den beiden Arten von Ereignissen mit schlechten Nachrichten täuschen.

Viertens tragen wir zur Literatur bei, indem wir feststellen, dass der Markt in unserem Fall Zeit braucht, um sowohl negative als auch „positive“ schlechte Nachrichtenereignisse und ihre Auswirkungen auf den Unternehmenswert zu verdauen: Es gibt eine starke Drift nach dem Ereignis, die bis zu 12- Monate nach der Ankündigung sowohl strategischer als auch nicht-strategischer Einreichungen nach Chapter 11, jedoch in entgegengesetzte Richtungen. Einerseits bestätigen wir die Ergebnisse früherer Untersuchungen, die zeigen, dass der Markt auf negative Offenlegungen unterreagiert (z et al., 2008); Andererseits dokumentieren wir als Erste, dass der Markt auch bei „positiven“ Hiobsbotschaften auf die Ankündigung der Chapter 11-Einreichung überreagiert. Schließlich erlauben uns unsere Ergebnisse auch, einen Beitrag zur jüngsten Literatur über Informationsunsicherheit bei der Preisbildung von öffentlich

gehandelten Wertpapieren zu leisten. Jiang et al. (2005) und Zhang (2006) behaupten, dass Verhaltensvorurteile die Entscheidungen von Anlegern in Umgebungen mit hoher Informationsunsicherheit eher beeinflussen, was wiederum dazu führen sollte, dass sich Fehlbewertungen auf Unternehmen mit hoher Informationsunsicherheit konzentrieren. Wir liefern direkte Beweise, die mit diesem Argument übereinstimmen. Wir stellen fest, dass die Menge an verfügbaren unternehmensspezifischen Informationen, das relative Gewicht von Noise-Händlern gegenüber erfahrenen Marktteilnehmern und die Transaktionskosten die Schlüsselelemente sind, die es dem Markt ermöglichen, zwischen strategischen und nicht-strategischen Chapter 11s zu unterscheiden. Das Papier geht wie folgt vor. Abschnitt 2 erklärt, warum strategische und nicht-strategische Chapter 11s tatsächlich unterschiedliche Ereignisse sind. Abschnitt 3 stellt unsere Probe und Methode vor. Abschnitt 4 beschreibt unsere wichtigsten Ergebnisse. Abschnitt 5 fasst unsere Robustheitstests zusammen. Abschnitt 6 schließt.

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